Nahrungsergänzungsmittel?! Ja, Nein, Vielleicht.

Nahrungsergänzungsmittel

Es ist schon über ein Jahr her, dass ich zu dem Thema hier etwas auf meinem Blog gepostet habe. Auf Instagram zeige ich häufiger meine Nahrungsergänzungsmittel und bekomme dann die Frage: Warum nehme ich Nahrungsergänzungsmittel? Welche nehme ich denn genau? Und gibt es Alternativen zu Nahrungsergänzungsmitteln? Und da habe ich mich dazu entschieden, das hier noch einmal genauer für euch zum nachlesen aufzuschreiben. Vor einem Jahr hatte ich schon etwas dazu geschrieben, also falls dich der Unterschied zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Pflanzenextrakten interessiert, dann kannst du auch dort noch einmal nachlesen.

Warum nehme ich Nahrungsergänzungsmittel?

Es ist heutzutage schwierig alle Nährstoffe in ausreichender Menge zu bekommen. Das liegt daran, dass seit Jahrzehnten unsere Böden „ausgenutzt“ werden. In der Landwirtschaft muss möglichst schnell, möglichst viel Ertrag erwirtschaftet werden. In allen Lebensmitteln, die wir essen, finden wir Nährstoffe. Die Nährstoffe bekommen die Lebensmittel aus dem Boden. Je nährstoffreicher ein Boden, desto nährstoffreicher die Pflanzen, die darauf wachsen.

Durch eine verantwortungsvolle Bodenbewirtschaftung (z.B. mit Hilfe von Kompostierung und regelmäßiger Brachlegung), wird der Nährstoffkreislauf in Gang gehalten. Als Folge wachsen nährstoffreiche Pflanzen heran. Wer einen Garten hat, kann das selbst sicherstellen. Wer nicht selber Lebensmittel anbauen kann, sollte wissen, dass bei biologisch angebauten Lebensmitteln der Nährstoffgehalt meist höher ist als bei konventioneller Landwirtschaft.

Da die Böden nun leider bereits sehr überwirtschaftet sind, enthalten die Lebensmittel, die wir im Supermarkt kaufen, leider viel weniger Nährstoffe als früher. Wir müssten also eine größere Menge essen, um die gleiche Menge an Nährstoffen aufzunehmen. Und hier kommen Nahrungsergänzungsmittel und Superfoods ins Spiel. Durch die geschickte Einbeziehung von Nahrungsergänzungsmitteln und Superfoods können Nährstoffmängeln vorgebeugt und ausgeglichen werden.

Außerdem gibt es immer wieder besondere Situationen im Leben. Negative wie Krankheit, Stress, aber auch positive wie Schwangerschaft & Stillzeit. Diese besonderen Situationen beanspruchen unseren Körper zusätzlich und es braucht in dieser Zeit oft eine zusätzliche Zufuhr an Nährstoffen. So können wir uns auch in solchen Lebenslagen fit und gut fühlen.

Am Besten man lässt einmal von einem Arzt alle kritischen Nährstoffe wie B12, Eisen, Vitamin D und Co. überprüfen. Insbesondere, wenn man sich oft müde fühlt oder häufig krank wird. So weiß man, welche Werte in Ordnung sind und bei welchen man vielleicht sogar hoch dosiert supplementieren sollte.

Welche Präparate nehme ich?

Selen

Die Böden in Deutschland sind sehr Selen-arm. Wenn man nicht reichlich Lebensmittel aus andern Ländern isst, dann bekommt man vermutlich nicht genug Selen. Wenn man kein Selen als Nahrungsergänzungsmittel nehmen möchte, dann kann man 3 Paranüsse am Tag essen. Paranüsse sind das Selen-reichste Lebensmittel. Natürlich schwanken die Selen-Werte in Paranüssen und man hat vielleicht nicht immer welche zur Hand. Deswegen wechsle ich immer wieder ab und nehme Selen in Kapselform, wenn ich keine Paranüsse zu Hause habe oder unterwegs bin.

B12

Ich ernähre mich zu 90-95% vegan und da B12 kaum mehr in unseren Böden enthalten ist, muss es zusätzlich zugeführt werden. Die Tiere bekommen auch B12, weswegen in tierischen Produkten B12 enthalten ist, aber in pflanzlichen Produkten leider nicht. Deshalb nehme ich B12 Tropfen.

Omega 3

Wenn man nicht regelmäßig 1-2x pro Woche Omega-reichen Fisch isst, dann sollte man Omega 3 supplementieren. Auch Chia-Samen, Leinsamen, Hanfsamen und Walnüsse sind reich an Omega 3 und sollten in keinem Speiseplan fehlen, allerdings enthalten sie nur die Vorstufe der aktiven Omega-3-Fettsäuren unseres Körpers, demnach ist ein zusätzlicher Umwandlungsprozess in die aktiven Formen nötig, der allerdings nur sehr beschränkt stattfindet. Ich nehme deshalb Algenöl in Form von Omega-3 Kapseln, die bereits die aktive Form enthalten.

Jod

Auch Jod ist ein potenziell kritischer Nährstoff bei veganer Ernährung. Wenn man kein Nahrungsergänzungsmittel nehmen möchte, dann empfehle ich ein mit Algen angereichertes Meersalz oder Kelp-Pulver. Jodiertes Speisesalz nehme ich nicht, denn Speisesalz ist ähnlich wie Haushaltszucker ein raffiniertes Produkt und enthält nicht mehr die gleichen Nährstoffe wie Meersalz oder Himalayasalz.

Herbst & Winter: Vitamin D und K2

In den Monaten, in denen die Sonne sich wenig zeigt und vor allem zu tief steht, sollte man Vitamin D zu sich nehmen. Hat der Hausarzt vielleicht sogar einen Vitamin D Mangel festgestellt, dann kann man Vitamin D auch hochdosiert nehmen. Dazu sollte man dann Vitamin K2 und Magnesium nehmen, damit kein Ungleichgewicht im Körper entsteht.

Krankheit: Kurkuma und Co.

Kurkuma darf bei mir nicht fehlen! Ich habe ihn am liebsten in allen Formen zu Hause. Frisch oder als Pulver zum Kochen, aber auch hochdosiert für besondere Fälle. Wenn ich das Gefühl habe, krank zu werden oder vielleicht schon eine Erkältung habe, dann nehme ich immer hochdosiert Kurkuma und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch natürliche Antibiotika wie Grapefruitkernextrakt und Olivenblätterextrakt warten immer in meinem Arznei-Schrank. Zusätzlich kann man bei einer Erkrankung auch Vitamin C und Zink nehmen, denn beides unterstützt das Immunsystem.

Stillzeit: Eisen, Zink, Calcium und Magnesium

Aktuell stille ich noch und nehme daher noch ein paar Extras, da der Bedarf in der Stillzeit einfach stark erhöht ist. Bei veganer Ernährung sollten Eisen, Zink und Calcium besonders im Blick behalten werden. Auf die Calcium-Zufuhr kann man zum Beispiel durch den täglichen Konsum von Tahini oder Calcium-angereicherter Sojamilch achten. Außerdem nehme ich Sango Koralle, die Magnesium und Calcium im perfekten Verhältnis enthält.

Unsere Kleine

Unsere kleine Maus bekommt auch schon ein paar Tropfen jeden Tag in ihr Essen: B12, Omega 3 und D3+K2. Dazu habe ich spezielle Kinder-Präperate für sie, damit die Dosierung angepasst ist.

Und noch zum Schluss: Ich bekomme meine Nahrungsergänzungsmittel alle von der Firma InnoNature*, denn ich habe mit ihren Produkten nur gute Erfahrungen gemacht. Mein Eisenwert ist in der Schwangerschaft damit schnell wieder nach oben gegangen und das ganz ohne Verdauungsprobleme, wie es sonst bei anderen Präparaten der Fall ist. Und von vielen anderen, die inzwischen auf meine Empfehlung hin, die Präparate nutzen, habe ich die Rückmeldung bekommen, dass bei ihnen jetzt endlich der B12- oder Eisen-Wert in Ordnung ist.

Außerdem verzichten sie auf Zusätze wie Zucker, Süßstoff oder andere unnötige Stoffe. Wenn ich mir manchmal die Produkte in den Drogerie-Märkten anschaue, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln bei der Liste der Inhaltsstoffe. Und so arbeite ich jetzt schon seit etwa einem Jahr mit der Firma InnoNature zusammen. Wenn ihr dort auch etwas bestellen wollt, dann könnt ihr meinen Code: HEALTHYHABIT10 verwenden. Ihr spart damit 10% und könnt gleichzeitig meine Arbeit hier unterstützen. Vielen Dank euch!

Nimmst du bereits Nahrungsergänzungsmittel? Und wenn ja, welche? Merkst du dadurch einen Unterschied? Hinterlass mir doch hier unter dem Blogartikel einen Kommentar dazu! Auch wenn du konkrete Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln hast! 🙂

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3 Antworten auf „Nahrungsergänzungsmittel?! Ja, Nein, Vielleicht.“

  1. Ich hatte in letzter Zeit richtig Probleme mit brüchigen Fingernägeln. Dann habe ich drei Monate lang die Silizium-Kapseln von InnoNature eingenommen und seit einigen Tagen sind meine Nägel wieder fest. Gestern hat meine Friseurin erstaunt festgestellt, dass meine Haare kräftiger geworden sind. Die Investition hat sich offensichtlich gelohnt!

  2. Hallo Seline,
    habe gerade Deinen Blog entdeckt und finde ihn spontan richtig super!
    Als Nahrungsergänzungsmitel kann ich noch CamuCamu (als Pulver oder Kapseln) empfehlen. Das ist eine Beere welche natürlicherweise unglaublich viel Vitamin C enthält.
    Sobald das kleinste Halskratzen, Naselaufen, etc. kommt, morgens und abends einnehmen, und es verschwindet wieder. Kann man auch vorbeugend täglich einmal einnehmen.
    Seit dem gibt es bei uns in der Familie keine Erkältungen mehr. Zu viel dosiertes Vit.C wird wieder ausgeschieden und hat keine negativen Folgen.
    Fünf mal Obst und Gemüse am Tag reichen nicht immer, wenn die Erkälzungszeit kommt.
    Liebe Grüße, Tina

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