Immunsystem stärken – Meine Top 7

Immunsystem stärken - Meine Top 7

Warum es gerade jetzt wichtig ist, sein Immunsystem zu stärken, muss ich wahrscheinlich nicht lange erörtern. Jeden Winter wieder warten Erkältungsviren, die Grippe und nun seit diesem Jahr nun auch noch Corona auf uns. Da könnte man glatt auf die Idee kommen, sich ängstlich zuhause unter der Decke zu verkriechen. Aber ich möchte dir hier eine viel bessere Möglichkeit vorstellen, mit diesem Wissen umzugehen.

Wer ein starkes Immunsystem hat, bei dem ist es viel wahrscheinlicher, dass er erst gar nicht krank wird, oder einen milden Krankheitsverlauf hat. Natürlich gibt es nie eine hundertprozentige Sicherheit. Auch das stärkste Immunsystem kann mit der richtigen Dosis an Erregern kurzzeitig lahm gelegt werden. Aber ein starker Körper, mit einem starken Herz, einer starken Lunge und einem starken Immunsystem ist zur Zeit unser bester Schutz.

Seit vielen Jahren stärke ich auf verschiedenste Weisen mein Immunsystem. Meine Top 7 Tipps, wie auch du dein Immunsystem auf Vordermann bringen kannst, habe ich hier für dich zusammengefasst. Wenn du schon nur ein paar davon in deinen Alltag integrierst, dann wird dein Körper Stück für Stück gesünder und stärker werden.

Meine 7 Tipps, um jetzt sofort dein Immunsystem zu stärken

1. Entspannung und Schlaf

Stress legt unser Immunsystem lahm. Unser Körper stellt bei Stress in den Überlebensmodus um. Dabei kann unser Körper nicht entscheiden, ob es sich um eine überlebenswichtige Situation handelt oder nicht. Wenn wir gerade in Afrika einem Löwen begegnen, dann soll der Stress dazu führen, dass alle anderen Funktionen im Körper erst einmal pausieren und sich alles auf die Flucht konzentrieren kann. Erhöhter Herzschlag und maximale Leistungskraft.

Aber wenn wir im Alltag gestresst sind, dann natürlich nicht, weil uns ein Löwe begegnet. Aber unser Körper stellt trotzdem auf Überlebensmodus. Wenn das über einen längeren Zeitraum der Fall ist, dann wird unser Immunsystem, unsere Verdauung, unsere Entgiftung erst einmal heruntergefahren. Deswegen ist es so wichtig, tägliche und wöchentliche Entspannung einzubauen.

Du solltest möglichst versuchen, den Tag entspannt zu starten und zu beenden. Denn gerade die letzte Stunde vor dem Schlafengehen hat einen großen Einfluss auf unseren Schlaf. Und gerade wenn wir schlafen hat unser Körper endlich Zeit aufzuräumen. Unser Immunsystem läuft dann auf Hochtouren. Und damit unser Immunsystem genug Zeit hat, sollten wir mindestens 8 Stunden schlafen. Die Investition in mehr Schlaf wird sich auszahlen. Denn man ist dadurch wacher, produktiver, ausgeglichener und weniger krank. Die Zeit bekommt man also auf jeden Fall zurück!

2. Gute Nährstoffversorgung

Dass eine gesunde Ernährung gut fürs Immunsystem ist, sollte nichts neues sein. Aber vor allem sollte man darauf achten, mit allen wichtigen Nähstoffen versorgt zu sein. Insbesondere Vitamin C, Zink und Silizium, Selen und Vitamin D sind für ein optimal funktionierendes Immunsystem wichtig. Sollte man damit nicht gut genug über die Ernährung versorgt sein, dann sollte man die Nährstoffversorgung durch Nahrungsergänzungsmittel optimieren.

Im Winter nehme ich grundsätzlich Vitamin D und auch Selen ist in Deutschland schwierig zu bekommen, da die Böden sehr selenarm sind. Zink und Vitamin C nehme ich immer, wenn ich das Gefühl habe krank zu werden oder jemand im engeren Kreis krank ist. Solltest du noch etwas skeptisch sein, ob man tatsächlich Nahrungsergänzungsmittel braucht, dann schau doch mal bei diesem Artikel von Zentrum der Gesundheit vorbei.

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3. Den Darm in Topform Bringen

Unser Darm spielt eine große Rolle, wenn es um das Immunsystem geht. Genau genommen spielt der Darm immer eine große Rolle, wenn es um unsere Gesundheit geht, denn dieses Organ wurde lange Zeit unterschätzt, doch findet man jetzt nach und nach heraus, wie wichtig die Darmgesundheit für die Gesundheit des gesamten Körpers ist.

Um den Darm in Topform zu bringen, kann man verschiedene Kuren machen. Je nachdem, wie gut es dem Darm geht, wählt man eine intensivere oder schwächere Kur. Ein gutes Probiotikum kann schon viel bewirken, vor allem, wenn man durch die Einnahme von Antibiotika oder anderen Medikamenten die Darmflora geschädigt hat. Außerdem kann eine Darmkur mit speziellen Pflanzenstoffen dazu beitragen, den Darm wieder in Schwung zu bringen.

Im Alltag sind Ballaststoffe das, was den Darm glücklich macht. Jede Menge Gemüse, Salat, Vollkornprodukte. Diese „fegen“ den Darm und helfen ihn gesund und glücklich zu halten. Wenn man noch eine extra Portion Ballaststoffe einnehmen möchte, dann kann man das in Form von Flohamenschalen machen. Entweder direkt die Flohsamenschalen mit ins Essen geben (z.B. aufs Müsli) oder in Form von Flohsamenschalen Kapseln.

4. Wasser

Die Heilkraft von Wasser sollte man nicht unterschätzen. Es ist so einfach und günstig, dass man oft nicht daran denkt. Aber je besser der Körper mit Wasser versorgt ist, desto besser funktioniert er. Dein Körper kann Erreger besser loswerden, wenn das Blut dünn ist und gut fließt. Wenn der Körper allerdings dehydriert ist, dann funktioniert das leider nicht. Gleich morgens nach dem Aufstehen ist es besonders wichtig, ein großes Glas Wasser zu trinken, denn nach der langen Nacht sind wir besonders dehydriert.

Ich mache mir am morgen gleich einen besonderen Trunk. Warmes Wasser mit Zitronensaft, Aloe Vera, Cayennepfeffer und einem Gerstengras-Kurkuma-Mix. Ein genaues Rezept findest du hier bei mir auf Instagram. So starte ich gleich gut in den Morgen und weiß, dass ich etwas für meine Gesundheit getan habe. Das gibt mir auch gleich die Motivation auch weiterhin während des Tags hier und da etwas für mein Immunsystem zu tun.

Aber man kann Wasser auch äußerlich anwenden. In Form eines warmen Bads zum Bespiel. So wird der Körper gut durchblutet und man kann zum Beispiel am Abend besonders gut entspannen. Morgens dagegen bietet sich Wechselduschen an. Das heißt man duscht abwechselnd warm und kalt. Danach ist man auf jeden Fall hell wach und ich will es nicht mehr missen. Wer das abwechseln nicht aushält, der kann auch warm duschen und die letzten 10-30 Sekunden so kalt wie möglich duschen. Das gibt dem Körper auch einen richtigen Durchblutungskick.

5. Frische Luft und Bewegung

Sauerstoff ist überlebenswichtig. Aber wie oft kommen wir nur mit einem Bruchteil davon aus, was wir eigentlich bräuchten. Viele von uns merken es schon gar nicht mehr und wundern uns, warum wir müde werden, unkonzentriert sind oder uns morgens nach dem Schlafen nicht wirklich wach und ausgeschlafen fühlen. Viele von uns haben Sauerstoffmangel. Man sollte entweder auf eine ständig gute Frischluftzufuhr achten, wie einem gekippten Fenster oder regelmäßig Stoßlüften. So verhindern wir einmal die Ausbreitung von Keimen im Raum und helfen gleichzeitig unserem Körper den Keimen im Körper besser Herr zu werden.

Und Bewegung ist nicht nur für unser Immunsystem sondern für die ganze Gesundheit gut. Wenn wir uns bewegen, dann werden wir stärker durchblutet. Wenn wir stärker durchblutet sind, dann kann der Körper über das Blut schneller Erreger abtransportieren und sie haben nicht so viel Zeit, sich irgendwo abzusetzen und zu verbreiten. Bewegung an der frischen Luft ist natürlich dann die perfekte Kombination.

6. ImmunKiller Meiden

Alles, was das Immunsystem herabsetzt, sollte man möglichst meiden. An erster Stelle steht da der raffinierte Zucker. Spätestens, wenn man erste Erkältungssymptome verspürt, sollte man jeglichen Zucker meiden. Aber auch sonst, sollte man lieber zu Obst und Trockenfrüchten greifen, wenn man Lust auf etwas Süßes hat. Oder auch mal etwas selber backen mit gesünderen Zuckeralternativen wie Ahornsirup, Kokosblütenzucker und Dattelzucker.

Neben Zucker sollte man auch Fleisch möglichst vom Speiseplan streichen. Denn leider ist Fleisch heutzutage mit Antibiotika und anderen Medikamenten belastet, die wiederum unser Immunsystem belasten. Wenn man ab und zu doch nicht auf Fleisch verzichten kann, dann sollte man unbedingt auf Qualität achten und die hat natürlich ihren Preis.

Auch sollte man bei der Lebensmittelauswahl möglichst auf Bio Lebensmittel zurückgreifen und auch sonst im Alltag auf eine möglichst geringe Schadstoffbelastung achten. Lieber natürliche Putzmittel, Seifen und Waschmittel verwenden, die nicht voller Chemie stecken. Denn letztendlich nehmen wir all diese Stoffe über unsere Haut auf. Und unser Körper ist dann erst einmal damit beschäftigt, diese Stoffe wieder auszuleiten. Aber immer, wenn unser Körper mit anderen zusätzlichen Dingen beschäftigt ist, dann kann er sich nicht so gut auf das Bekämpfen von Krankheitserregern konzentrieren.

7. Immunshots und weitere Wundermittel

Und dann kann man natürlich noch mit einigen Mittelchen dem Immunsystem einen extra Schub geben. Du findest hier auf meinem Blog ja bereits ein Rezept für Immunshots. Von diesen bin ich ein großer Fan. Denn Ingwer, Kurkuma, Zitrone, Cayennepfeffer und Honig sind einfach super für unser Immunsystem.

Immun-Shots selber machen

Wenn das Umfeld es zulässt, dann ist auch Knoblauch eine gute Wahl. Wenn man nämlich täglich mehrere Zehen verzehrt, dann wirkt das im Körper wie ein natürliches Antibiotikum. Auch Zistrose Kapseln haben wir immer zu Hause und nehmen sie zusätzlich, wenn wir erkältet sind. Grapefruitkernextrakt und Olivenblätterextrakt kann man ebenfalls als natürliches Antibiotikum einnehmen.

Kurkuma hochdosiert in Tablettenform steht bei uns auch immer im Schrank parat, wenn es die ersten im Umfeld oder der Familie mit einer Erkältung erwischt hat. Im Alltag kommt bei mir auch immer etwas Kurkuma als Pulver mit in herzhafte Gerichte, wie Tomatensauce etc. Das schmeckt man nicht, aber die ganze Familie hat dann etwas davon.

Oft sind es die kleinen Dinge. Wenn wir kleine Sachen zu einer Gewohnheit werden lassen, dann können wir ganz automatisch im Alltag unser Immunsystem stärken. Bei vielen Dingen muss ich schon gar nicht mehr viel darüber nachdenken. Am Ende jeder Dusche, das Wasser für die letzten 15 Sekunden ganz nach rechts drehen. Abends das Fenster kippen, damit wir die ganze Nacht gut mit Sauerstoff versorgt sind. Kleine Dinge können einen großen Unterschied machen.

Was machst du bereits im Alltag, um dein Immunsystem zu stärken? Oder was möchtest du gerne ausprobieren? Hast du noch Fragen zu einem meiner Tipps? Ich freue mich über einen Austausch mit dir hier unter meinem Blog Artikel!

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